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Schottland-Grossbritanien |
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Schottland |
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Schottland gliedert sich in drei Landschaftsräume. Im Norden liegen die Highlands (Hochlande), deren Steilküsten im Westen durch Fjorde (Firth) stark zerklüftet sind. Die Southern Uplands (südliches Hügelland) erreichen mit Cheviot Hills eine Höhe von 843 m und bildeten früher eine natürliche Grenze zu England. Die Lowlands (Tiefland), ein zwischen den Highlands und den Southern Uplands von Bergkuppen durchzogenes Gebiet, besitzen mit den größten Städten und Industriezentren die höchste Bevölkerungsdichte. Um 400 v. Chr. breiteten sich keltische Stämme in Schottland aus, gegen die 122 n. Chr. von den Römern der Hadrianswall errichtet wurde, nachdem der Versuch einer Unterwerfung gescheitert war. 844 vereinigten sich Pikten und Skoten (kamen im 5. Jh. n. Chr. nach Schottland) zu einem Königreich. Seit dem 11. Jh. geriet Schottland zunehmend unter englischen Einfluss, der erst durch den Sieg des Königs Robert Bruce bei Bannockburn (1314) gebrochen wurde. Durch den Prediger John Knox gelangte die Reformation calvinistischer Prägung nach Schottland („Confessio Scotia“, 1560). Königin Maria Stuart musste wegen ihrer Politik einer Rekatholisierung 1568 das Land verlassen. Ihren Anspruch auf den englischen Thron konnte erst ihr Sohn Jakob I. 1603 realisieren. Nach wechselhaften Jahren erhoben sich 1746 die Schotten unter Prinz Charles Edward Stuart zum letzten Mal, erlitten jedoch in der Schlacht von Culloden eine vernichtende Niederlage. Die Selbstverwaltung wurde aufgehoben. Im 20. Jh. versuchen politische Parteien wieder eine größere Autonomie für Schottland durchzusetzen. |
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Schottland
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Grossbritanien |
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Geografie und Klima: Großbritannien ist erst seit der letzten Eiszeit (vor etwa 10000 Jahren) eine Insel, als sich flache Landteile im Süden absenkten und vom Meer überspült wurden. Norden und Westen der Hauptinsel sowie Nordirland sind von Gebirgen durchzogen. Die mittleren und südöstlichen Gebiete Großbritanniens sind hügelig bzw. flach. Das ozeanische Klima wird vom Golfstrom beeinflusst und ist im allgemeinen durch milde Winter und kühle Sommer gekennzeichnet.
Geschichte: England bzw. (seit 1707) Großbritannien entwickelte sich vom 16. bis 19 Jh. zur führenden See- und Kolonialmacht der Welt. Die alle Lebensbereiche verändernde industrielle Revolution setzte zuerst in Großbritannien ein und sicherte dem Land auch die wirtschaftliche Führungsposition. Durch den Aufstieg anderer Großmächte, die Beteiligung an den beiden Weltkriegen sowie den Verlust der Kolonien verlor Großbritannien im 20. Jh. seine internationale Vormachtstellung.
Politik: Großbritannien ist eine Erbmonarchie mit parlamentarischer Ordnung, aber ohne systematisch aufgezeichnete Verfassung. Der Monarch (seit 1952 Königin Elisabeth II.) übt fast nur noch repräsentative Funktionen aus. Das Parlament besteht aus dem Oberhaus und dem (maßgeblichen) Unterhaus, dessen Abgeordnete vom Volk gewählt werden (Mehrheitswahlrecht).
Bevölkerung: Die Engländer stellen 80% der britischen Bevölkerung, gefolgt von den „keltischen“ Schotten, Walisern und Nordiren; außerdem leben in Großbritannien Angehörige verschiedener ethischer Gruppen, darunter viele Immigranten aus Commonwealth-Staaten. Die Heterogenität der Gesellschaft führt gelegentlich zu offenen Konflikten.
Natur und Umwelt: Das frühere Waldland Großbritannien ist infolge Rodungen nur noch zu weniger als 10% von Wald- oder Buschland bedeckt. In den Berggebieten dehnen sich Torf- und Heidekrautmoore aus. Die Tierwelt ist relativ artenarm. Es dominieren Jagdwild, Kleinsäuger und mehrere Vogelarten.
Reisen und Erholen: Großbritannien und Nordirland bieten eine große Vielfalt an touristischen Attraktionen. Das Spektrum reicht von eindrucksvollen Naturlandschaften bis zu geschichtsträchtigen kulturellen Sehenswürdigkeiten. Die günstigste Reisezeit liegt im Hochsommer zwischen Juni und September; für den Besuch von kulturellen Sehenswürdigkeiten und für London sind aber auch die übrigen Jahreszeiten geeignet. |
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Grossbritanien
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Weitere Ziele in Grossbritanien |
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