London-Grossbritanien

London

London ist die Hauptstadt des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland. Die Stadt liegt an der Themse in Südostengland auf der Insel Großbritannien. London hat ungefähr 7.421.209 Einwohner, davon etwa 2,7 Millionen in den 13 Stadtbezirken von Inner London. Das heutige Verwaltungsgebiet mit den Stadtbezirken entstand am 1. April 1965 mit der Gründung von Greater London.
London ist eine Weltstadt und eines der wichtigsten Kultur-, Finanz- und Handelszentren der Welt. In der Stadt befinden sich zahlreiche Universitäten, Hochschulen, Theater und Museen. Das Stadtgebiet von Greater London, welches in Inner- und Outer London unterteilt ist, gliedert sich in die City of London und weitere insgesamt 32 Stadtbezirke.
London erstreckt sich etwa 45 Kilometer entlang der schiffbaren Themse und liegt durchschnittlich 62 Meter über dem Meeresspiegel. London entstand aus einer Siedlung am Nordufer, der heutigen City of London. Die London Bridge war bis 1739 die einzige Brücke über den Fluss.
Aus diesem Grund befindet sich der größere Teil der Stadt nördlich des Flusses. Mit dem Bau weiterer Brücken im 18. Jahrhundert und dem Bau der Eisenbahnen im 19. Jahrhundert begann sich die Stadt in alle Richtungen auszudehnen. Die Landschaft ist flach bis leicht wellig, wodurch das ungehinderte Wachstum begünstigt wurde.
Die Themse war in früheren Zeiten wesentlich breiter und seichter als heute. Sie wird heute fast gänzlich durch Dämme begrenzt und die meisten Zuflüsse fließen unterirdisch. Die Gezeiten der Nordsee machen sich in London noch deutlich bemerkbar, die Stadt ist deshalb durch Überschwemmungen und Sturmfluten gefährdet. Bei Woolwich (östlich von Greenwich gelegen), wurde in den 1970er Jahren der Thames Barrier gebaut, um diese Gefahr einzudämmen.
Die geografischen Koordinaten des Stadtzentrums (in der Nähe des Trafalgar Square) sind 51,30 Grad nördlicher Breite und 0,08 Grad westlicher Länge. Durch das königliche Observatorium, dem Royal Greenwich Observatory in Greenwich wurde der bekannte Nullmeridian gelegt. Er ist Ausgangspunkt der Längengrade und damit auch der Zeitzonen.
London zählt jährlich Millionen von Besuchern und Gästen und zählt damit zu den meist besuchten Städten der Welt.


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Grossbritanien

Geografie und Klima: Großbritannien ist erst seit der letzten Eiszeit (vor etwa 10000 Jahren) eine Insel, als sich flache Landteile im Süden absenkten und vom Meer überspült wurden. Norden und Westen der Hauptinsel sowie Nordirland sind von Gebirgen durchzogen. Die mittleren und südöstlichen Gebiete Großbritanniens sind hügelig bzw. flach. Das ozeanische Klima wird vom Golfstrom beeinflusst und ist im allgemeinen durch milde Winter und kühle Sommer gekennzeichnet.

Geschichte: England bzw. (seit 1707) Großbritannien entwickelte sich vom 16. bis 19 Jh. zur führenden See- und Kolonialmacht der Welt. Die alle Lebensbereiche verändernde industrielle Revolution setzte zuerst in Großbritannien ein und sicherte dem Land auch die wirtschaftliche Führungsposition. Durch den Aufstieg anderer Großmächte, die Beteiligung an den beiden Weltkriegen sowie den Verlust der Kolonien verlor Großbritannien im 20. Jh. seine internationale Vormachtstellung.

Politik: Großbritannien ist eine Erbmonarchie mit parlamentarischer Ordnung, aber ohne systematisch aufgezeichnete Verfassung. Der Monarch (seit 1952 Königin Elisabeth II.) übt fast nur noch repräsentative Funktionen aus. Das Parlament besteht aus dem Oberhaus und dem (maßgeblichen) Unterhaus, dessen Abgeordnete vom Volk gewählt werden (Mehrheitswahlrecht).

Bevölkerung: Die Engländer stellen 80% der britischen Bevölkerung, gefolgt von den „keltischen“ Schotten, Walisern und Nordiren; außerdem leben in Großbritannien Angehörige verschiedener ethischer Gruppen, darunter viele Immigranten aus Commonwealth-Staaten. Die Heterogenität der Gesellschaft führt gelegentlich zu offenen Konflikten.

Natur und Umwelt: Das frühere Waldland Großbritannien ist infolge Rodungen nur noch zu weniger als 10% von Wald- oder Buschland bedeckt. In den Berggebieten dehnen sich Torf- und Heidekrautmoore aus. Die Tierwelt ist relativ artenarm. Es dominieren Jagdwild, Kleinsäuger und mehrere Vogelarten.

Reisen und Erholen: Großbritannien und Nordirland bieten eine große Vielfalt an touristischen Attraktionen. Das Spektrum reicht von eindrucksvollen Naturlandschaften bis zu geschichtsträchtigen kulturellen Sehenswürdigkeiten. Die günstigste Reisezeit liegt im Hochsommer zwischen Juni und September; für den Besuch von kulturellen Sehenswürdigkeiten und für London sind aber auch die übrigen Jahreszeiten geeignet.


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